A. Zentrales
Nervensystem
B. Peripheres
Nervensystem
C. Autonomes
Nervensystem
| 0.
Hüllen und Blutgefäße
1. Vorderhirn 1.1 Telencephalon 1.1.1. Neocortex + Basalganglien + Hippocampus + Anygdala 1.1.2 Limbisches System 1.2 Diencephalon 1.2.1 Thalamus 1.2.3 Hypothalamus (Hypophyse) 2. Hirnstamm Formatio reticularis 2.1 Mesencephalon 2.2 Pons (Rhombencephalon) 2.3 Medulla oblongata 3. Hirnnerven I und II (I - Fila olfaktoria, II - N. opticus ) 4. Cerebellum 5. Ventrikelsystem |
0. Hüllen (Meningen)
Dura mater, Arachnoidea mater, Pia mater, Liquor
cerebrospinalis
Blutgefäße
Arterien (Kollateralsysteme, zB. Circulus
arteriosus),
Venen
1.1
Telencephalon
1.1.1a NEOCORTEX
Funktionen
Denken, Willentliches Bewegen,
Sprache/Sprechen,
Vorstellen, Wahrnehmen
| CORTEX
= Rinde (Baum) = äußere Schichte des Gehirns
(2-6 mm dick)
2 HEMISPHÄREN, verbunden durch dasCORPUS CALLOSUM, getrennt durch FISSURA LONGITUDINALIS. Die Lappen der Hemisphären werden LOBI (Sing. LOBUS) genannt, die gewundenen Wülste GYRI (Sing. GYRUS) und die sie trennenden Vertiefungen SULCI (Sing. SULCUS). (Problem: Assymmetrie, Hemisphärendominanz!) Areale
Praefrontaler Cortex
Problemlösen, Emotionen, Komplexes
|
Funktionen
Koordinieren von Bewegung
| Eine
Gruppe von Strukturen: GLOBUS PALLIDUS, NUCLEUS CAUDATUS,
SUBTHALAMISCHER
NUCLEUS, PUTAMEN und SUBSTANTIA NIGRA.
|
1.1.1c HIPPOCAMPUS
Funktionen
Lernen und im Gedächtnis behalten
| Der
H. ist gleichzeitig Teil des Limbischen Systems! (Motivation beim
Lernen!)
|
1.1.1d AMYGDALA
Funktionen
Emotionale Zustände werden mit
autonomen und endokrinen Reaktionen verknüpft.
| Die
A. sind gleichzeitig Teil des Limbischen Systems!(Motivation
beim Lernen!)
|
Funktionen
Emotionales Verhalten (in einer
gegebenen
Situation)
| Das L.S. ist eine Gruppe von Strukturen, zu denen die AMYGDALA, der HIPPPOCAMPUS, die MAMMILARKÖRPER und der GYRUS CINGULI gehören. |
1.2
Diencephalon
1.2.1 THALAMUS
Funktionen
Integration der Sinnes- und motorischen
Information
| Verarbeitung
und Weiterleitung von Information zum Cortex, der seinerseits
Information
zum Thalamus sendet. Der Thalamus gibt diese - verarbeitet - zu anderen
Gehirnarealen bzw. zum Rückenmark. Empfindungsqualitäten und
Wachheitsgrad werden so mitbestimmt.
|
1.2.2 HYPOTHALAMUS
Funktionen
Körpertemperatur, Emotionen,
Hunger,
Durst, circadianer Rhythmus
| Der
H. besteht aus verschiedenen Teilen und befindet sich an der Hirnbasis.
So groß wie eine Erbse (1/300 des Gehirngewichts), funktioniert
er
wie ein "Thermostat" ....... . Der H kontrolliert die HYPOPHYSE.
|
2. Hirnstamm
FORMATIO RETICULARIS
Funktionen
Steuerung von Wachheit und
Aufmerksamkeit
| Diffus verteilte Zellformation im Hirnstamm |
2.1 Mesencephalon
Funktionen
Kontrollfunktion bei Sehen, Hören,
Augenbewegung, Körperbewegung
| Strukturen
bestehen aus TECTUM,
TEGMENTUM,
COLLICULI
INFERIOR/ SUPERIOR und NUCLEUS
RUBER.
|
2.2
Pons (Rhombencephalon)
| Die
"Brücke"
für Bewegungsinformation zwischen cerebralem Cortex und Cerebellum.
|
2.3
Medulla oblongata
Funktionen
Atmen, Herzschlagrate, Blutdruck,
Verdauung
4.
Cerebellum
Funktionen
Bewegen, Balance, Körperhaltung
| Ähnlich dem cerebralen Cortex ist das Kleinhirn in Hemisphären geteilt und hat einen Cortex, der diese umgibt |
5.
Ventrikelsystem
| Das Ventrikelsystem ist ein mit Liquor cerebrospinalis gefülltes Hohlraumsystem des Gehirns. Es besteht aus vier Ventrikeln und deren Verbindungen. Die Liquorbildung erfolgt hauptsächlich in den Plexus choroidei der Ventrikel. Der Liquor zirkuliert und wird resorbiert: Pro Tag wird der Liquor mindestens dreimal ausgetauscht |
1. Rückenmark
Funktionen
Aufsteigende und absteigende Bahnen
sowie spinale Eigen-, Fremd- & Viscerale Reflexe .....
| .....
unterstehen dem segmentalen Organisationsprinzip spinaler Innervation.
|
2. Hirnnerven
12 Hirnnervenpaare
(I und II werden als Teil des zNS gesehen)
III - N.
oculomotorius,
IV - N. trochlearis, V - N. trigeminus, VI - N. abducens, VII - N.
facialis,
VIII - N. vestibulo-trochlearis, IX - N. glossopharyngeus, X - N.
vagus,
XI - N. accessorius, XII - N. hypoglossus
Autonome und funktionelle Einheit, die Organfunktionen hemmt oder fördert. Ihr übergeordnetes Steuerungszentrum ist im Hypothalamus.
Ihre funktionellen Anteile sind: (a) Sympathikus und (b) Parasympathikus.
Ihre Abgrenzung erfolgt zumeist durch Unterscheidung ihrer Transmittersubstanzen:
(a)
Adrenerge
Transmitter - Adrenalin, Noradrenalin
(b)
Cholinerge
Transmitter - Azetylcholin