Wenn wir schlauerweise annehmen, dass der Weihnachtsmann von Osten nach Westen reist, dann kommt er (aufgrund der verschiedenen Zeitzonen) auf einen beachtlichen 31-Stunden-Weihnachtstag. Bei 91,8 Millionen Besuchen in 31 Stunden ergibt dies respektable 822,6 Besuche pro SEKUNDE! Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern etwa 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage nehmen wir dies einmal an), erhalten wir eine Entfernung von 1,3 km von Haushalt zu Haushalt, also eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km. (Dabei lassen wir die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essenspausen für den Weihnachtsmann usw. ausser Betracht.)
Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegen muss, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fliegt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Und ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.
Ein gewöhnliches Rentier kann hingegen nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) die zehnfache Last ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere, sondern 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht des gesamten Gespanns - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth (gemeint ist das Schiff, nicht die Lady im Buckingham Palast.)
Das gesamte Team von Rentieren wird damit innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden zu Dampf aufgelöst. Der Weihnachtsmann ist in dieser Zeit einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was nach allen Berichten über ihn sehr niedrig angesetzt ist) würde daher mit einer Kraft von 20, 6 Millionen Newton an die Lehne seines Schlittens gepresst und damit vermutlich (über Kräfte in diesen Größenordnungen gibt es keine empirischen Daten) auf eine Dicke von weniger als 1 Millimeter flachgequetscht werden.
Damit kommen wir zu dem Schluß: Wenn der Weihnachtsmann wirklich jemals die Geschenke ausgeliefert hat, dann muss er jetzt tot sein.
Autor unbekannt. Bearbeitung: G. Ossimitz ;-)