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Stolperstein der Woche 31


Technik alleine reicht nicht

Was nützt der beste Niederflurbus, wenn er nicht richtig benutzt wird?

Endlich erfolgt allmählich zumindest in den Städten die Umstellung der öffentlichen Busse auf Niederflurbusse. Diese Busse haben den Vorteil, dass sie auf Gehsteighöhe abgesenkt werden können, um so älteren Menschen, Rollstuhlfahrer/inne/n und Kinderwagenbenutzer/inne/n das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.

Bleibt nur ein Riesenproblem bestehen: Die Busfahrer/innen bleiben häufig einen halben Meter vom Gehsteig entfernt stehen, sodass es meist nur sehr sportlichen Menschen gelingt, ohne größere Probleme und nur mit einem Sprung, den Gehsteig zu erreichen. Eine gute Einführung, aber so bleibt sie doch wirkungslos! Und so ist es z.B. Menschen, die einen Elektrorollstuhl benutzen kaum möglich, alleine öffentliche Verkehrmittel zu benutzen. Sie kommen überhaupt nur mehr mit persönlicher Assistenz und eigens mitgebrachter und mit der Hand transportierter Rampe in den öffentlichen Niederflurbussen zurecht.

Kathi Brunner

3. Juli 2005

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