Endlich erfolgt allmählich
zumindest in den Städten die
Umstellung der öffentlichen
Busse auf Niederflurbusse.
Diese Busse haben den Vorteil,
dass sie auf Gehsteighöhe
abgesenkt werden können, um so
älteren Menschen,
Rollstuhlfahrer/inne/n und
Kinderwagenbenutzer/inne/n das
Ein- und Aussteigen zu
erleichtern.
Bleibt nur ein Riesenproblem
bestehen: Die Busfahrer/innen
bleiben häufig einen halben
Meter vom Gehsteig entfernt
stehen, sodass es meist nur
sehr sportlichen Menschen
gelingt, ohne größere Probleme
und nur mit einem Sprung, den
Gehsteig zu erreichen. Eine
gute Einführung, aber so
bleibt sie doch wirkungslos!
Und so ist es z.B. Menschen,
die einen Elektrorollstuhl
benutzen kaum möglich, alleine
öffentliche Verkehrmittel zu
benutzen. Sie kommen überhaupt
nur mehr mit persönlicher
Assistenz und eigens
mitgebrachter und mit der Hand
transportierter Rampe in den
öffentlichen Niederflurbussen
zurecht.
Kathi Brunner
3. Juli 2005