Es war der Tag der
Buchpräsentation: „Wir
verstehen uns blind“ von Franz
Joseph Huainigg und Verena
Ballhaus. Die Veranstaltung
war sehr gelungen, hatte viele
Besucher/innen, und was noch
viel wichtiger war, sie war
durchgängig integrativ.
Am Weg nach Hause gingen wir
hinter einer Frau mit
Sehbehinderung. Sie war
alleine unterwegs. Auf der
Straße waren nur wenige
Menschen, als plötzlich eine
entgegenkommende Jugendliche
völlig unvermittelt vor der
Frau stehen blieb und sie mit
einem lauten „Huch“
erschreckte, weiterlief und
der Frau noch nachrief : „Lauf
mir nach, wenn du kannst!“
Die Jugendliche war so schnell
weg, dass es keine Gelegenheit
gab, sie zur Rede zu stellen.
Wie können solche
Stolpersteine weggeräumt
werden?
Dr. Doris Brunner
26. Juni 2005