IBildungseinrichtungen stehen
Menschen mit Behinderungen
nach wie vor nicht offen. Will
man als behinderter Mensch
Fort- oder
Weiterbildungsangebote nutzen,
muss man mit vielfältigsten
Problemen rechnen. Für
Menschen
mit lediglich körperlichen
Beeinträchtigungen stehen,
sofern der Zutritt nicht durch
bauliche Barrieren versperrt
oder erschwert ist, bereits
einige Bildungsangebote in der
Erwachsenenbildung zur
Verfügung. Für Menschen mit
Lernbehinderungen steht
es in Sachen
Erwachsenenbildung sehr
schlecht. Zu groß sind hier
die Barrieren in den Köpfen
der Bildungsverantwortlichen!
Lernbehinderten Menschen
stehen fast
durchwegs nur ghettoisierte,
deren Bedürfnissen angepasste
Kurse zur Auswahl – von
Integration, geschweige denn
Inklusion, kann hier noch
nicht gesprochen werden.
Glücklicherweise gibt es
jedoch auch Initiativen, die
erfolgreich beweisen, dass
gemeinsame Bildung für
Menschen mit und ohne
Behinderung gut funktionieren
kann, wenn Ressourcen passen,
Menschen die Ängste vor
Neuem sowie der Kommunikation
mit ihren behinderten
MitbürgerInnen genommen
werden. . .
Stellvertretend für viele
Initiativen, die gemeinsame
Bildung behinderter und nicht
behinderter Menschen fördern,
möchte ich hier zwei nennen: